Finden Sie auf dieser Seite die Übersicht der Hands-on Workshops im Rahmen der Jahrestagung in Greifswald.
In diesem praxisorientierten Workshop erhalten die Teilnehmenden eine umfassende Einführung in die moderne Sialendoskopie. Der Kurs beginnt mit einem theoretischen Teil, in dem die Grundlagen der sialendoskopischen Diagnostik und Therapie von Speicheldrüsenerkrankungen vermittelt und anhand von Videobeispielen demonstriert werden. Neben der Anatomie und Pathophysiologie stehen die technischen Aspekte der Sialendoskopie sowie Indikationen und Limitationen im Fokus.
Im anschließenden praktischen Teil werden die Teilnehmenden die Handhabung des Sialendoskops erlernen und die Spiegelung am Modell durchführen. Neben der diagnostischen Sialendoskopie werden auch interventionelle Techniken, wie die Steinextraktion, demonstriert und selbstständig geübt.
Der Workshop richtet sich an HNO-Ärzte, die ihre Kenntnisse in der minimal-invasiven Speicheldrüsenchirurgie vertiefen und praktische Erfahrungen sammeln möchten.
Team:
Dr. Benjamin Fenske Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten, Kopf- und Halschirurgie Universitätsmedizin Greifswald,
Lukas Lückewille, Prof. Dr. Martin Laudien, Klinik für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und des UKSH, Campus Kiel
Die funktionelle endoskopische Evaluation des Schluckens (FEES) ist eine wertvolle, sehr praxistaugliche Erweiterung der flexiblen Laryngo-Hypopharyngoskopie. Sie ist heute die Standarduntersuchung für Patienten mit oropharyngealen Schluckstörungen. Gleichermaßen bei hals-nasen-ohrenärztlichen oder neurologischen Erkrankungen. Dieser Kurs richtet sich an alle Kolleginnen und Kollegen, die mindestens mit den Grundlagen der flexiblen Laryngoskopie vertraut sind, an Anfänger und Erfahrene gleichermaßen. Natürlich sind auch nichtärztliche Teilnehmende sehr willkommen.
Zu Beginn besprechen wir die physiologischen Schluckphasen. Sie geben uns eine Struktur für Physiologie, Pathophysiologie, Untersuchungsmethoden, Befundauffälligkeiten und Behandlungsansätze. Darauf aufbauend besprechen wir die FEES-Technik aus einer bewusst alltagsnahen Perspektive: pragmatisch, realistisch und orientiert an der tatsächlichen Versorgungsrealität. Danach erarbeiten wir das schluckspezifische Vokabular zur Befundbeschreibung und zur gezielten Kommunikation mit beispielsweise Logopädinnen und Logopäden. Wir beschränken und auf die zwei wichtigsten Scores. Anhand ausgewählter Videobeispiel pathologischer Befunde werden die Inhalte vertieft und im kollegialen Austausch gemeinsam diskutiert.